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17.04.2019, 07:19 Uhr | CDU-Ortsverband Vöhringen
CDU Gemeinderatskandidaten bringen Vöhringen zum Blühen
Klima- und Artenschutz nicht nur fordern – sondern direkt und vor Ort einen Beitrag leisten. Das haben sich die Vöhringer CDU-Gemeinderatskandidaten vorgenommen.
„Umweltschutz beginnt im Kleinen“ so fordert CDU Gemeinderatskandidat Joachim Ehni. Die CDU Gemeinderatskandidaten haben sich deshalb überlegt, wie verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Arten- und Klimaschutzes in Vöhringen umgesetzt werden könnten.
v.l. Heinz Sundmacher, Joachim Ehni, Catrin Gehring, Norbert Burkhardt, Michael Gauß, Thea Hoh und Andrea Kopp.
VÖHRINGEN - „Es gibt zahlreiche Grünstreifen entlang der Ortsstraßen, die man ohne großen Aufwand in Blühwiesen verwandeln könnte“ so Joachim Ehni. „Damit würden wir nicht nur Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten bieten, sondern auch noch ein einladendes, buntes Ortsbild schaffen“.

Angesprochen wurde auch eine Verschönerung und Begrünung der Ortsmitte. Thea Hoh regte an, die Baumpflanzaktion im kommenden Frühjahr aufleben zu lassen. Hier hat die Gemeinde Vöhringen vor einigen Jahren Obstbäume mit Pflanzhilfen zum Selbstkostenpreis an Bürger abgegeben, um den Baumbestand zu sichern.
„Diese aktive Förderung könnte auch auf die Abgabe von Blühwiesen-Saatgut ausgedehnt werden“ fügt Catrin Gehring an. Dabei ist es den Kandidatinnen und Kandidaten wichtig, dass der Bevölkerung positive Anreize gegeben werden und keine Verbote, wie derzeit ein Verbot von Steingärten diskutiert wird.
„Im Hinblick auf die Ökobilanz der Gemeinde wäre es wünschenswert, vorausschauend Ökopunkte zu sammeln“ führt Joachim Ehni aus. So weist der Falkner Ehni beispielsweise auf Schilfflächen am südlichen Ortsrand hin, die zahlreichen Vogelarten einen geschützten Raum bieten. „Hier könnte man möglicherweise durch Ansiedelung von Amphibien und Fröschen diesen ohnehin wertvollen Lebensraum noch weiter aufwerten“ so der Vorschlag von Joachim Ehni.
Gleiches gilt für den Vöhringer Wald: die jüngst vom Gemeinderat beschlossene Aufwertung der Fläche im Keltertal zum sog. „Hutewald“ ist dazu ein gutes Beispiel. Sobald der neue Förster sich im Vöhringer Revier eingearbeitet hat sollen weitere Ideen gemeinsam entwickelt werden.

(Auf dem Bild fehlen Andreas Scheu und Johannes Schmid, beide waren beruflich verhindert)