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29.07.2019, 07:43 Uhr | Ingrid Vögele / Vöhringen
Kirchenbox und Tonauturm interessieren
Volker Kauder zeigt sich beeindruckt
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der CDU- Bundestagsabgeordnete Volker Kauder Vöhringen. Der Besuch fand in der Petruskirche statt.
"Gerüstet für die Zukunft"- unter dem Motto von Kauder stellte Wofgang Lehrke die dortige Kirchenbox als etwas bisheriges Einmaliges vor, um auf vielfältige Weise miteinander ins Gespräch zu kommen.
Er beschrieb den Werdegang von der Idee "Kirche macht was - Ich -du-Wir" über die einzelnen Phasen, auch der Finanzierung, bis zur Einweihung, von der anfänglichen großen Skepsis bis zum guten Zuspruch.
Kauder interssierte sich sehr für deren jetzige Nutzung wie den Eltern- Kind- Bereich während der Gottesdienste, kleineren Veranstaltungen wie dem Männerfrühstück, Glaubenskursen und Kirchencafé und den weiteren Überlegungen, um einem Ausbluten des Ortskerns entgegenzuwirken. Parallel zu den Ausführungen wurden die individuellen Veränderungsmöglichkeiten des Raumes vorgestellt, den passenden Rahmen bietend um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Hier unterstrich er sogar die Notwendigkeit, mehr über den eigenen Glauben zu reden anstatt über eine Fremdreligion, denn es komme auf uns Christen in dieser Gesellschaft an.

"Politik trifft auf Kirche, Wände öffnen sich, alles redet miteinander" treffender hätte die Überleitung durch Andrea Kopp nicht sein können. Sie stellte bildgestützt das Vorhaben "Tonauturm" vor und die identitätsstiftende Bedeutung für die Vöhringer Bürger. Die Bauweise des jetzigen Turms erläuterte der Erbauer Helmut Binder. Fünfzig Jahre Turmgeschichte und ein eingeschränkter Rundumblick verdeutlichten die Notwendigkeit eines höheren Turmes, um massive Eingriffe in die Natur zu vermeiden. Verschiedene Türme wurden vorgestellt, ebenso die bisherige Vorgehensweise, wie die Bevölkerung informiert wurde.
Die Finanzierung und die Aufnahme ins Leader- Programm wurde angesprochen und die mögliche Zeitschiene vorgestellt. Ein "sanfter Tourismus" ist vorgesehen, d.h. der Turm soll weiterhin nur zu Fuß oder per Rad zugänglich sein. Im dritten Teil der Veranstaltung ging Kauder auf die gegenwärtige politische Situation und den Klimaschutz ein, bevor er zu den Fragen der Besucher Stellung nahm.
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